Kindertaufe

Wenden Sie sich an einen der Priester oder Diakone unserer Pfarrei. Er wird mit Ihnen und ggf. anderen Eltern vorbereitende Gespräche führen.

Näheres zur Taufe in unseren Gemeinden:


Das Leben, das mir Gott in der Geburt geschenkt hat, endet früher oder später im Tod. In der

Taufe

schenkt Gott mir ein anderes Leben, das Bestand hat über den Tod hinaus.

"Ich taufe Dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes"

Gott selbst
  • schenkt jedem Täufling sein neues, ewiges Leben
  • schenkt jedem Täufling seine Nähe und seinen Schutz
  • nimmt jeden Täufling an als Schwester oder Bruder seines Sohnes Jesus Christus und Mitglied seiner Kirche
Die Eltern
  • wählen für ihr Kind einen christlichen Namen
Eltern und Paten
  • bekennen stellvertretend für das Kind ihren katholischen Glauben und
  • übernehmen die Aufgabe,
    • Ihrem Kind von Gott zu erzählen,
    • ihm das Beten beizubringen und
    • es mit der Kirche vertraut zu machen.
Die Gemeinde
  • unterstützt die Eltern und Paten bei der religiösen Erziehung.
Die Zeichen
  • Das auf die Stirn gezeichnete Kreuz ist das Zeichen der Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche.
  • Die Salbung mit dem Katechumenenöl bezeichnet die Stärkung und den Schutz vor dem Bösen in unserer Welt, den Gott dem Kind schenkt.
  • Das Taufwasser ist das Zeichen dafür, dass Gott dem Kind neues Leben schenkt und es aus der Verstrickung der Menschen in Gottesferne und Schuld befreit - rein wäscht.
  • Die Salbung mit Chrisam ist das Zeichen dafür, dass das Kind nun zu Christus und zur Gemeinschaft der Kirche gehört.
  • Die weiße Farbe des Taufkleides zeigt die Reinheit und die Zugehörigkeit zu Christus.
  • Die Taufkerze steht für Christus, der unser Licht ist in jeder Dunkelheit dieser Welt.

Jeder Mensch kann die Taufe nur einmal im Leben empfangen. Die Taufe ist unter den verschiedenen christlichen Kirchen gegenseitig anerkannt. Wer als Kind nicht getauft wurde, kann jederzeit als älteres Kind, Jugendlicher oder Erwachsener getauft werden. Jeder Täufling soll mindestens einen Taufpaten / eine Taufpatin haben. Die Paten sind für die Hinführung zum Glauben mitverantwortlich. Dabei ist das Gebet für das Patenkind und seine Angehörigen ein wichtiger Dienst.

Der Taufpate / die Taufpatin
  • muss das 16. Lebensjahr vollendet haben
  • soll seiner inneren Einstellung nach für das Patenamt geeignet sein
  • muss die seiner Aufgabe entsprechende Reife haben
  • muss der katholischen Kirche angehören und selbst Taufe, Firmung und Eucharistie empfangen haben
  • darf durch kein Rechtshindernis vom Patenamt ausgeschlossen sein

Zusätzlich können Personen, die diese Kriterien nicht erfüllen, als Taufzeugen benannt und ins Taufbuch eingetragen werden.